Beeindruckende Demonstration des Schulsanitätsdienstes

Malteser-Delegation zu Gast an Johannes-Kepler-Schule
Johannes-Kepler-Schule
Feierliche Ernennung neuer Schulsanitäterinnen im Beisein von Vertretern des Malteser Hilfsdienstes, der VR-Genossenschaftsbank und der Schulleiterin.

Die offizielle Kooperation des Malteser-Hilfsdienstes mit der Neuhöfer Gesamtschule besteht mittlerweile seit sechs Jahren und hat zum Aufbau eines gut funktionierenden Schulsanitätsdienstes geführt. Seit dem vergangenen Jahr wird er von Veronika Bethmann in Kooperation mit der langjährigen Ausbilderin Gabi Benkner von der Malteser-Ortsgruppe Veitsteinbach geführt.

Zu einer besonderen Begegnung kam es in dieser Woche, als Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin mit einer Delegation von Mitarbeitern und ausländischen Gästen die Johannes-Kepler-Schule besuchte. Den Gästen aus Griechenland, Lettland und Hongkong sollte gezeigt werden, wie man einen Schulsanitätsdienst aufbaut. Verbunden wurde dieses Anliegen mit der Ernennung von vier neuen Schulsanitäterinnen und einer beindruckenden Demonstration ihres Könnens. 

Schulleiterin Karin Schneider begrüßte die Gäste in der Aula der Schule und bedankte sich bei den insgesamt 18 Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern sowie deren Ausbildern für das ehrenamtliche Engagement.

Diözesanreferentin Brigitta Brähler-Fischer sprach den Neuen (Assia Arslan, Angelina Palumbo, Janina Gies, Mara Neuss) ihren Dank und ihre Anerkennung aus und überreichte Ernennungsurkunden.

Regionalleiter (Eichenzell/Neuhof) Frank Romstadt von der VR-Genossenschaftsbank war ebenfalls unter den Gästen. Die VR-Bank ist Kooperationspartner vom Malteser-Hilfsdienst ebenso wie von der Johannes-Kepler-Schule, die der Bank unter anderem die Anschaffung eines lebensrettenden Defibrillators verdankt.

Unter großem Beifall zeigten erfahrene und neue Schulsanitäter im Anschluss an die feierliche Ernennung eine realistische Darstellung aus dem Schulalltag, bei der die Betreuung und Versorgung von zwei verletzten Schülern simuliert wurde. Vorbildlich zeigten die Schülerinnen und Schüler, wie man professionell einen Notruf absetzt, eine Blutung stillt, einen Verband anlegt, die stabile Seitenlage herstellt und den Verletzten mit Hilfe eines Rettungstuches auf eine Trage legt und dort für den Abtransport sichert. Die Demonstration einer Herz-Lungen-Wiederbelebung mit und ohne Anleitung des Defibrillators stand ebenfalls auf dem Programm. Wie ein Rettungswagen ausgestattet ist und funktioniert erfuhren die Anwesenden im Anschluss auf dem Schulgelände.

Dass die Qualität der Erstversorgung im Notfall durch den Schulsanitätsdienst der Johannes-Kepler-Schule auf hohem Niveau gewährleistet ist, wurde an diesem Vormittag überzeugend präsentiert.

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