Wählen ist Kopfsache und nicht für die Füße
Die Johannes-Kepler-Schule simuliert die anstehende Bundestagswahl

Wer die Wahl hat, hat die … Nun, aktuell dreht sich wohl alles um die am Sonntag, dem 23.2.2025 durchgeführten Wahlen. Grund genug, auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich mit demokratischen Prozessen und den konkreten organisatorischen Abläufen einer Wahl auseinanderzusetzen. Wählen heißt ja nicht, besonders schöne Kreuze auf einem sehr großem Blatt zu zeichnen, sondern sich mit den Inhalten, für die die einzelnen Parteien stehen, sehr genau und gut durchdacht auseinanderzusetzen, damit keine unüberlegte Bauchentscheidung das Schicksal des Landes bestimmt. Denn das aktive Wahlrecht ist in gewisser Weise am Ende das höchste Amt in einer Demokratie.
Zahlreiche Instanzen und Organisationen fördern die Demokratiefähigkeit von Jugendlichen durch entsprechende Projekte. So haben in der letzten Woche auf Bundesebene die sogenannten U-18 Bundestagswahlen stattgefunden, bei denen über 166.000 junge Menschen ihre Stimmen abgeben konnten. Diese Wahl zeigte, dass soziale Themen und Toleranz Schülerinnen und Schülern besonders am Herzen liegen. Ein hoffnungsvolles Signal.
Auch an der Johannes-Kepler-Schule wurde im Rahmen des Projekts „Juniorwahl 2025“ mit großer Initiative ein kleines Wahllokal improvisiert, in dem die Schüler der oberen Jahrgangstufen ihre Stimmen abgaben. Die Mehrheit der Teilnehmer bewertet diesen aktiven Politik-Unterricht, der einen ersten Einblick in Abläufe und Bedeutung einer Bundestagswahl gibt, als wertvolle Erfahrung auf dem Weg in die Demokratie. Wählen ist auch unter Jugendlichen trendy und nicht nur ein Kreuz auf einem schnöden Blatt Papier.